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radprax-Leistungen


Untersuchungen Männer


Sinnvoll bei familiärer Belastung und unklarer PSA-Erhöhung trotz negativer Biopsie, Rezidivverdacht nach Therapie
  • MRT Prostata mit DWI und MRS
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    Flyer MRT Prostata (PDF, 1,6 MB)
  • Das Prostatacarcinom ist inzwischen der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Weitverbreitetes Screening mit dem Prostataspezifischen Antigen (PSA) hat eine deutliche Verbesserung in der Diagnostik des Prostatakrebses bewirkt. Dabei hat insbesondere auch der Anteil von entdeckten frühen Stadien zugenommen, die Rate an fortgeschrittenen Stadien abgenommen. Wie bei anderen Screening-Verfahren besteht aber das Problem, dass auch Krebsarten entdeckt werden, die dem betroffenen Patienten bei Nichterkennung keine Probleme bereitet hätten. Zudem ist das PSA zwar prostataspezifisch, aber nicht tumorspezifisch, so dass bei einem erhöhten PSA-Wert nicht immer ein Krebs vorliegt. Auch die ultraschallgezielte Biopsie hat falsch negative Ergebnisse. Die moderne Diagnostik mit dem MRT kann hier in vielen Fällen dem betroffenen Patienten weiterhelfen.

    • Bei primär negativer Stanze sowie erhöhtem Risiko besonders für einen Krebs in jüngeren Jahren, der häufig aggressiv ist, hilft die MRT im Ausschluss oder im Nachweis verdächtiger Areale, die dann mit der Biopsie gezielter untersucht werden können.
    • Zusätzliche MR-Verfahren wie die MR-Spektroskopie, die MR-Diffusion und die dynamische Perfusionsmessung erhöhen die diagnostische Sicherheit und geben auch einen Hinweis darauf, wie aggressiv der Tumor ist.
    • Die MRT eignet sich gut zur Ausbreitungsdiagnostik ("Staging") bei nachgewiesenem Krebs, um die individuell beste Therapie für den Patienten wählen zu können.
    • Die MRT ist das Verfahren der Wahl in der Verlaufskontrolle bei den Patienten, wo zunächst keine Therapie notwendig erscheint ("active surveillance").
    • radprax bietet alle obengenannten diagnostischen Verfahren mittels MRT und Ultraschall an.