Während der MRT-Untersuchung werden Signale gemessen, die die Wasserstoffatome im menschlichen Körper aussenden. Diese Atome weisen eine eigene Kerndrehung, den so genannten Kernspin auf. Durch den Einfluss von Magnetfeldern und Radiowellen werden die Atome ausgelenkt und nach dem Zurückschwingen in ihre Ausgangsposition wird das dabei ausgesendete Signal von den Empfangsantennen (den sog. Spulen) gemessen. Daraus berechnet der Computer dann das Schnittbild der untersuchten Körperregion.
Vor der Untersuchung sind alle metallischen Gegenstände abzulegen (Geld, Schlüssel, Uhren, Schmuck, Brillen, Hörgeräte, herausnehmbare Zahnprothesen), aber auch Mobiltelefone sowie Scheck- und Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Magneten gelangen, da sie sonst gelöscht werden können.
Hierzu verweisen wir auf die Liste
Kontraindikationen MRT.
Nicht untersucht werden können Patienten mit
Wichtig ist, dass alle Patienten im Aufklärungsbogen, den jeder Patient vor der Untersuchung erhält, genau Auskunft über mögliche metallische Gegenstände im Körper geben.
Die Magnetresonanztomographie ist eine exzellente Untersuchungsmethode, die im Vergleich aller
Untersuchungsmethoden den besten Weichteilkontrast liefert.
Überall dort, wo hohe Weichteilkontraste für die Diagnose wichtig sind, ist die MRT-Untersuchung
anderen Verfahren überlegen. Für die Untersuchung vieler Organe und Gewebe sind andere bildgebende
Verfahren (Computertomographie, Ultraschall) aber ebenso gut, bei bestimmten Fragestellungen sogar besser (siehe
Indikationen / Faustregeln).