Die Röntgenverordnung (RöV) sowie die Strahlenschutzverordnung (StrSchV) verlangen von den Ärzten/Ärztinnen, zum Schutz der anvertrauten Patienten und Patientinnen, genau abzuwägen zwischen dem Nutzen einer Untersuchung und ihren Risiken. Dabei gilt international als Grundlage das ALARA-Prinzip - as low as reasonable achievable - so wenig Strahlen wie zur sicheren Diagnostik erforderlich.
Wie gelingt dies?
Am besten ist, wenn gar nicht geröngt werden muss und alternative nicht mit Röntgen- oder
Gammastrahlung verbundene Untersuchungsverfahren eingesetzt werden.
Deshalb hat radprax schon 2002 komplett die belastende Röntgenangiographie (DSA) in der Diagnostik ersetzt
durch die MR-Angiographie, als erste im weiten Umkreis.
Wurden 1995 noch etwa 1100 Röntgen-Phlebographien zur Untersuchung der Venen im Jahr durchgeführt,
konnte dies bis heute durch den Einsatz des Ultraschalls (Farbduplex) auf etwa 100 Phlebographien/Jahr reduziert
werden.
Durch unser breites Angebot, insbesondere in der MRT (über 25000 Prozeduren/Jahr) und im Ultraschall
(über 10000/Jahr), können sehr viele Untersuchungen ohne Strahlen erfolgen.
Bei radprax gibt es kein Galle-Röntgen oder Dünndarm-Röntgen mehr! Auch nachgewiesen unsinnige
Untersuchungen wie die Röntgenaufnahme des Schädelknochens nach Unfällen führen wir nicht
durch.
Regelmäßige Ärztebesprechungen und Strahlenschutzunterweisungen ermöglichen es uns, neue Entwicklungen zum Strahlenschutz schnell radpraxweit umzusetzen.
Wir erneuern regelmäßig unsere Untersuchungsgeräte und wählen diese insbesondere auch unter Strahlenschutzaspekten aus.
Nur bei radprax werden in der Röntgenmammographie in Solingen und Wuppertal nur volldigitale flat panel Detektoren eingesetzt, die bei verbesserter Detail- und Kontrastauflösung die niedrigste Röntgendosis im Vergleich zu analogen Systemen und zu Speicherfolien aufweisen.
Als erste Einrichtung im Bergischen Land wurde in der Bergstraße in Wuppertal schon 2003 ein
strahlensparender flat panel Großflächendetektor (Aristos der Fa. Siemens) für die
Röntgenuntersuchungen des Skeletts und der Lungen installiert. Die Installation eines weiteren volldigitalen
Aufnahmeplatzes erfolgt im Frühjahr in der Carnaperstraße im Petruskrankenhaus.
Keine radiologische Einrichtung in Deutschland erneuerte seine Computertomografen in solch rascher Abfolge wie
radprax. Der CT Definition garantiert die niedrigste heute mögliche Dosis bei der Cardio-CT. Konsequent
können durch die moderne Technik low dose Protokolle angewandt werden, die Überprüfungen der
ärztliche Stelle bestätigen uns regelmäßig deutlich unterdurchschnittliche Dosiswerte.
Die modernsten PET-CT´s stehen bei radprax, die erhöhte Empfindlichkeit der Detektoren erlaubt
Untersuchungen gleicher Qualität mit geringerer Dosis.
Alle Untersuchungsgeräte bei radprax werden regelmäßig gewartet. Als einziger privater Dienstleister in NRW hat radprax einen integrierten Servicemangementvertrag (ISM) mit der Fa. Siemens abgeschlossen, die auch strahlenschutzrelevante upgrades einschließt und gewährleistet, dass unsere Apparate immer auf dem neuesten Sicherheitsstand sind.