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Aktuell


04.09.2009

Hilden: Freie Farbwahl in der "Röhre"

Trotz laufender Bauarbeiten am Medi-Tower gehen dort die Patienten der Radiologie-Praxen bereits ein und aus.

Hilden. [...]

Fachärzte und Therapeuten nehmen ihre Arbeit wie geplant auf

Hinter der blauen Fassade des derzeit noch hinter Gerüsten versteckten Gebäudes werden Orthopäden, Zahn- und weitere Fachärzte ihre Arbeit nach Plan aufnehmen. Und auch der für Anfang 2010 geplante Baubeginn für das "Grüne Haus" auf der gegenüber liegenden Straßenseite ist nach Angaben des Architekten Christof Gemeiner nicht gefährdet.

Seinen Namen bekam dieses Haus, in das Parkplätze für den Medi-Tower, Büros und eine Apotheke untergebracht werden sollen, wegen der vorgesehenen Fassade aus polierten Edelstahlplatten, in denen sich - zumindest im Sommer - das Grün der Bäume spiegeln wird.

Noch bunter wird es in den im Erdgeschoss des achtgeschossigen Medi-Towers untergebrachten radiologischen Praxen. Die haben bereits ihren Betrieb aufgenommen - "obwohl wir noch nicht ganz fertig sind", so der Radiologe Dr. Ferry Ludescher, einer von drei Geschäftsführern der Radiologiekette "radprax".

Für Farbe sorgt dort vor allem die Beleuchtung im Untersuchungsraum mit dem Prunkstück der Radiologie: ein gemeinhin als "Röhre" bezeichneter Magnetresonanztomograph (MRT) der neuesten Generation. Bei der Untersuchung richtet sich die Farbe der Beleuchtung nach den individuellen Wünschen der Patienten.

Allein für dieses und weitere medizinische Geräte, etwa einen Computertomographen (CT), hat "radprax" den Großteil der Gesamtinvestition von mehr als 2,5 Millionen ausgegeben.

Bei einem Tag der offenen Tür können die Praxen besichtigt werden

Auch wenn an der Inneneinrichtung zurzeit noch gewerkelt wird, und gelegentlich der Baulärm von draußen durch ein geöffnetes Fenster dringt, läuft der Betrieb reibungslos, wie die Radiologin Dr. Heike Weltzel betont. Davon können sich Besucher beim Tag der offenen Tür überzeugen, zu dem die beiden Radiologen und ihre derzeit acht Mitarbeiter am Sonntag, 13. September, von 11 bis 18 Uhr einladen.

Quelle: Westdeutsche Zeitung