Allgemein- und Viszeralchirurgie

Die Allgemein- und Viszeralchirurgie befasst sich mit allen Organen, die innerhalb und außerhalb des Bauchraums liegen. Dazu zählt der gesamte Verdauungstrakt mit Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Milz, Leber und Galle ebenso wie die hormonbildenden Drüsen, also Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere und Bauchspeicheldrüse. Ebenso gehören Erkrankungen des Enddarmes und Brüche der Bauchdecke dazu.

Klassische Betätigungsfelder der Allgemeinchirurgie sind beispielweise die Blinddarmoperation, Gallenblasenentfernung oder die Behandlung von Hämorrhoiden. Auch die Operation von Leistenbrüchen, Narbenbrüchen, Nabel- und sonstigen Bauchwandbrüchen sowie Zwerchfellbrüchen fallen in diese Kategorie.

In der Viszeralchirurgie, auch Bauchchirurgie genannt, geht es dagegen um die operative Behandlung komplexerer Krankheitsbilder wie Tumore, schwere Darmentzündungen oder Verwachsungen zwischen Organen im Bauchraum.

Die chirurgische Abteilung im Krankenhaus Plettenberg unter der Leitung der Chefärztin Dr. Angelika Zeh, Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgin, sowie des Chefarztes André Scholz, Allgemein- und Unfallchirurg, führt etwa 2.200 Operationen im Jahr durch. Der interdisziplinäre Ansatz ermöglicht kurze Wege in der Kommunikation zwischen den verschiedenen Fachbereichen und die Erarbeitung von gemeinsamen Therapiekonzepten sowie intensiven Einzelfallbesprechungen. Die chirurgische Abteilung wird neben den zwei Chefärzten von drei Oberärzten und sieben Assistenzärzten betreut.

Schwerpunkte der Allgemein- und Viszeralchirurgie

Eine Vielzahl der chirurgischen Eingriffe im Krankenhaus Plettenberg wird minimal-invasiv durchgeführt. Das bedeutet, dem Körper werden nur kleine Hautschnitte zugefügt. Diese Art der Operation wird aufgrund der kleinen und gezielten Schnitte auch Schlüssellochchirurgie genannt. Zum Behandlungsspektrum gehören die minimalinvasive Chirurgie von gutartigen und teilweise bösartigen Dickdarmerkrankungen, von verschiedenen Arten des Darmverschlusses, die Darmresektion und milzerhaltende Operationen bei Milzverletzungen sowie Operationen des Zwerchfellbruches, von Gallensteinen, Blinddarmentzündungen, Leisten- und Narbenbrüchen. Die Vorteile für Patienten liegen klar auf der Hand: geringere Schmerzen, gute kosmetische Ergebnisse sowie die raschere Rückkehr zum Alltag nach der Operation. 

Die zuständige Chefärztin Dr. Angelika Zeh ist Trägerin des Zertifikats „Chirurgisches Qualitätssiegel“ des Berufsverbandes der Deutsche Chirurgen e.V. und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Schilddrüsenliga. Sie besitzt besondere Expertise auf dem Gebiet der Schilddrüsenchirurgie einschließlich der Behandlung von Schilddrüsenkrebs. Alle Schilddrüsenoperationen am Haus werden durch das sogenannte Neuromonitoring zur Schonung des Stimmbandnervs begleitet.

Die Behandlung von bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes erfolgt stadien- und patientengerecht in enger Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie sowie der Strahlentherapie der Märkischen Kliniken Lüdenscheid und onkologischen Zentren und Praxen z.B. in Lüdenscheid.

  • gutartige Erkrankungen des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dünn- und Dickdarm, Enddarm, Blinddarm, Gallenblase, Zwerchfell) wie beispielsweise Blinddarmentzündungen, Abszesse, Morbus Crohn oder Sodbrennen
  • bösartige Erkrankungen des Verdauungstraktes (Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm)
  • Hernien (Leistenbruch, Narbenbruch, Nabel- und sonstige Bauchwandbrüche sowie Zwerchfellbrüche)
  • Krankheiten der Leber, Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse wie beispielsweise Gallensteine oder Lebertumoren
  • Proktologische Erkrankungen (Hämorrhoiden, Analfissuren, Analfisteln, Analabszessen, Analvenenthrombosen, maligne Tumoren)
  • Erkrankungen der Schilddrüse einschl. Schilddrüsenkrebs
  • Milzverletzungen
  • Erkrankungen der Brusthöhle, z.B. des Pneumothorax
  • Offene und minimalinvasive Chirurgie bzw. Schlüssellochchirurgie mit digitalem Bildarchiv
  •  Schilddrüsen und Nebenschilddrüsenchirurgie inklusive Neuromonitoring und Schnelltests (innerhalb von ca. 24-48 Stunden)
  • Verwendung von  computergesteuerten Instrumenten zur Gefäßversiegelung und Gewebedurchtrennung bei minimal-invasiven Eingriffen
  • Videoassistierte Thoraxchirurgie
  • Implantation von Portsystemen
  • Versorgung von Hernien mit modernsten Netzimplantaten
  • Ambulante Chirurgie
  • Argon-Plasma-Koagulation
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