Kardiologie

In unserer kardiologischen Praxis führen wir die gesamte konventionelle nichtinvasive Diagnostik des Herz-Kreislauf-Systems durch. Es werden modernste Verfahren für die Diagnostik und Therapie von Herz-/Kreislauferkrankungen angewendet. Gesetzliche und privatärztliche Behandlung.

Kontakt:

radprax MVZ Nordrhein GmbH
Kardiologische Praxis
Bergstraße 7-9
42105 Wuppertal 

Telefon: 0202 2489-1310
Fax: 0202 2489-1319

Untersuchungen:

Die Doppler-/Duplexsonographie der hirnzuführenden Gefäße ist ein kostengünstiges Verfahren zur Messung der Durchblutung bei Gefäßverengungen nach Schlaganfällen und zur Abklärung eines Schwindels. Die Untersuchung wird bei uns nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) durchgeführt.

Die Doppler-/Duplexsonographie der arteriellen und venösen Gefäße der Arme, Beine und der Bauchgefäße ist ein kostengünstiges Verfahren zur Messung der Durchblutung bei Schaufensterkrankheit (PAVK), zum Ausschluss eines Bauchoartenaneurysmas oder einer tiefen Venenthrombose. Sollten die Befunde kein eindeutiges Ergebnis liefern, können wir durch weitere Schnittbilddiagnostik (CT, MRT) in unserer Abteilung die Ergebnisse präzisieren.

In dieser Basisuntersuchung werden Erkrankungen des Herzmuskels, der Herzklappen, kritische Durchblutungsstörungen aber auch die Funktion des Herzens gemessen. Hierzu bedienen wir uns eines High-End  Ultraschallgeräts mit 3D-Ultraschallsonde.

Um  wichtige Kurzschlussverbindungen im Herzen (Shunt, PFO), oder Gerinnseln in den Hauptkammern (Thromben) auszuschließen oder die Herzinnenwände (Endokard) besser beurteilen zu können,  führen wir in ausgewählten Fällen eine Kontrastmittel-Echokardiographie  durch. Bei dieser Untersuchung bekommen Sie eine Venenverweilkanüle gelegt und Kontrastmittel wird gespritzt. Nach der Untersuchung können Sie die Praxis wieder eigenständig verlassen.

Sollte der Befund des Belastungs-EKGs nicht eindeutig oder die physikalische Belastung auf dem Fahrrad nicht möglich sein, führen wir eine Stress-Echokardiographie durch, um Durchblutungsstörung des Herzens auszuschließen. Auch hier wird Ihnen eine Venenverweilkanüle gelegt und ein Stressmedikament kontinuierlich über einen vordefinierten Zeitraum gespritzt.  So können wir bei steigender Herzfrequenz die Bewegung der Herzwände bestimmen und Aussagen über die Durchblutung des Herzens treffen. Nach der Untersuchung können Sie die Praxis wieder eigenständig verlassen. Die Risiken und Nebenwirkungen der Untersuchung klären wir in einem ausführlichen Gespräch vorher mit Ihnen.

Mithilfe des Belastungs-EKGs lassen sich Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzrhythmusstörungen und Blutdruckveränderungen nachweisen.

Falls der Verdacht auf einen erhöhten Blutdruck besteht oder eine Blutdrucktherapie optimiert werden soll, erfolgt eine automatische Blutdruckmessung über 24 h mit einem tragbaren Gerät.

Herzrhythmusstörungen sind in der Bevölkerung häufig zu finden. Das Herz schlägt dabei entweder zu schnell, zu langsam oder sehr unregelmäßig. Wir bieten Messungen des Herzrhythmus zwischen 24 Stunden bis zu 7 Tagen an.

Schrittmacher, Defibrillatoren oder CRTs (Cardiale Resynchronisationstherapie)  sind miniaturisierte hochmoderne elektronische Geräte, die regelmäßig auf Fehlfunktionen und die Laufzeit der Batterie kontrolliert werden müssen. Die erste Kontrolle erfolgt in der Regel 6 Wochen nach der Operation,  danach alle 3-6 Monate. Für die Kontrolle benötigen wir Ihren Schrittmacherausweis.

Die modernen Herzschrittmacher sind heute meistens MRT-fähig und daher können alle MRT-Untersuchungen an unserem 1,5-Tesla- MRT durchgeführt werden. Vor der Untersuchung werden Aggregat und Sonden auf die MRT-Tauglichkeit geprüft. Während der Untersuchung wird das Aggregat umprogrammiert und ein externes EKG-Gerät kontrolliert Ihre Vitalfunktionen.

Herzkatheteruntersuchungen erfolgen in Zusammenarbeit  mit den umliegenden Kliniken. Für diese Untersuchung sollten Sie einen stationären Aufenthalt von 1-2 Tagen einplanen.  

Die eletrophysiologischen Untersuchungen erfolgen ebenfalls in Zusammenarbeit mit den umliegenden Kliniken.
Für diese Untersuchung sollten Sie einen stationären Aufenthalt von 1-2 Tagen einplanen. 

Mit Hilfe der Computertomographie, insbesondere mit unserem modernen DualSource-CT, können die Herzkranzgefäße schnell und ambulant beurteilt werden. 

Über den Kalkgehalt können somit beispielsweise drohende Verengungen der Herzkranzgefäße frühzeitig erkannt und ein eventueller Herzinfarkt vermieden werden. Auch die Herzkranzgefäße selber können mit der CT dargestellt werden, so dass in manchen Fällen eine invasive Herzkatheteruntersuchung nicht mehr erforderlich ist. Hierfür ist eine i.v. KM-Gabe notwendig.

Es finden in der Herz-Diagnostik zwei verschiedene CT Herz-Untersuchungen Anwendung:

CT Herz Kalk-Score:

Bei Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung, einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronararterien), wird mittels einer Computertomographie des Herzens (CT Herz Kalk-Score) ohne Kontrastmittel die Menge der Kalkablagerungen ermittelt.

Die Erkenntnisse werden als Kalk-Score ausgedrückt. Dieser sagt etwas über das Risiko einer koronaren Herzerkrankung aus.

CT Koronarangiographie:

Nach neuesten Forschungsergebnissen sind jedoch weiche Ablagerungen - sogenannte Soft-Plaques - noch gefährlicher als Kalkablagerungen. Auch lässt die reine Kalkbestimmung keine Aussage über vorhandene Gefäßverengungen zu. Bei der CT Koronarangiographie können ohne eine invasive Herzkatheteruntersuchung Verengungen der Herzkranzgefäße durch Verkalkungen oder sogenannte Soft-Plaques mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Es wird ein Kontrastmittel gegeben.

Die Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie) des Herzens bietet heute dank neuester Geräte hervorragende Möglichkeiten der exakten bildlichen Darstellung von Struktur und Funktionalität des Herzens ohne Anwendung von Röntgenstrahlen oder eines Katheters.

Typische Fragestellungen

  • Vitalität des Herzmuskels
  • Angeborene Herzerkrankungen
  • Herzmuskelerkrankungen, z.B. Herzmuskelschwäche, Herzmuskelverdickung oder Herzmuskelentzündungen
  • Herzbeutelerkrankungen
  • Herzklappenerkrankung


Beim MRT Herz ist es möglich, das Herz schlagend in bewegten Bildern darzustellen und die komplexen funktionellen Zusammenhänge der Herzbewegung in allen räumlichen Ebenen einzusehen.Neben der exakten Volumenbestimmung der Herzkammern sowie des Herzschlagvolumens ist die Beurteilung der Herzklappenfunktion wesentlicher Bestandteil zur Beurteilung der Herzfunktion.

Beim Stress-Herz-MRT lassen sich nach Gabe eines speziellen Medikaments, das kurzfristig die Blutgefäße weitet, und mittels Kontrastmittelgabe die Durchblutung und die Vitalität des Herzmuskels sehr gut darstellen. Mit hoher Zuverlässigkeit kann geklärt werden, ob bei Brustschmerzen eine sogenannte koronare Herzkrankheit zu Grunde liegt.


Wo werden die kardiologischen Untersuchungen durchgeführt?


Kostenübernahme

Allgemeine kardiologische Leistungen:

  • Die Kosten werden üblicherweise von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.
     

MRT-Herz- und CT-Herz-Untersuchungen

  • Die Kosten werden privat versicherten Patienten durch ihre Krankenkasse erstattet.
  • Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diese Untersuchungen bislang i.d.R. nicht. Wir sind von den Möglichkeiten dieser Untersuchungsmethoden jedoch so überzeugt, dass wir unseren gesetzlich versicherten Patienten diese im Rahmen der präventiven Versorgung als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) anbieten.
  • Die Techniker Krankenkasse und die Hanseatische Krankenkasse übernehmen für ihre Versicherten die Kosten für die MRT-Herz und CT-Herz-Kalkscore-Untersuchung.


Gerne informieren wir Sie über unsere kardiologischen Untersuchungen, die Erstattung durch die Krankenkasse und über Termine: Telefon: 0202 2489-1310.


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