Untersuchungen

Wo erhalte ich welche Leistung

Die kardiologisch-radiologische Diagnostik – Herz-CT und Herz-MRT – führen wir in unseren Räumen im Petrus Krankenhaus Wuppertal-Barmen durch. Alle anderen Leistungen stellen wir Ihnen in der Bergstraße in Wuppertal beziehungsweise in Kooperation mit den umliegenden Kliniken zur Verfügung.

Die Doppler-/Duplexsonographie der hirnzuführenden Gefäße ist ein kostengünstiges Verfahren zur Messung der Durchblutung bei Gefäßverengungen nach Schlaganfällen und zur Abklärung eines Schwindels. Die Untersuchung wird bei uns nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) durchgeführt.

Die Doppler-/Duplexsonographie der arteriellen und venösen Gefäße der Arme, Beine und der Bauchgefäße ist ein kostengünstiges Verfahren zur Messung der Durchblutung bei Schaufensterkrankheit (PAVK), zum Ausschluss eines Bauchoartenaneurysmas oder einer tiefen Venenthrombose. Sollten die Befunde kein eindeutiges Ergebnis liefern, können wir durch weitere Schnittbilddiagnostik (CT, MRT) in unserer Abteilung die Ergebnisse präzisieren.

In dieser Basisuntersuchung werden Erkrankungen des Herzmuskels, der Herzklappen, kritische Durchblutungsstörungen aber auch die Funktion des Herzens gemessen. Hierzu bedienen wir uns eines High-End  Ultraschallgeräts mit 3D-Ultraschallsonde.

Um  wichtige Kurzschlussverbindungen im Herzen (Shunt, PFO), oder Gerinnseln in den Hauptkammern (Thromben) auszuschließen oder die Herzinnenwände (Endokard) besser beurteilen zu können,  führen wir in ausgewählten Fällen eine Kontrastmittel-Echokardiographie  durch. Bei dieser Untersuchung bekommen Sie eine Venenverweilkanüle gelegt und Kontrastmittel wird gespritzt. Nach der Untersuchung können Sie die Praxis wieder eigenständig verlassen.

Sollte der Befund des Belastungs-EKGs nicht eindeutig oder die physikalische Belastung auf dem Fahrrad nicht möglich sein, führen wir eine Stress-Echokardiographie durch, um Durchblutungsstörung des Herzens auszuschließen. Auch hier wird Ihnen eine Venenverweilkanüle gelegt und ein Stressmedikament kontinuierlich über einen vordefinierten Zeitraum gespritzt.  So können wir bei steigender Herzfrequenz die Bewegung der Herzwände bestimmen und Aussagen über die Durchblutung des Herzens treffen. Nach der Untersuchung können Sie die Praxis wieder eigenständig verlassen. Die Risiken und Nebenwirkungen der Untersuchung klären wir in einem ausführlichen Gespräch vorher mit Ihnen.

Mithilfe des Belastungs-EKGs lassen sich Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzrhythmusstörungen und Blutdruckveränderungen nachweisen.

Beim Schlafapnoesyndrom kommt es oft zu verstärkter Tagesmüdigkeit oder Steigerung des Blutdrucks. Wir verwenden hochsensitive Screening-Geräte, die Ihre Sauerstoffsättigung und Ihr Schlafverhalten in der Nacht messen. Bei einem auffälligen Befund erfolgt eine Überweisung in eins der umliegenden Schlaflabore.

Falls der Verdacht auf einen erhöhten Blutdruck besteht oder r eine Blutdrucktherapie optimiert werden soll, erfolgt eine automatische Blutdruckmessung über 24 h mit einem tragbaren Gerät.

Herzrhythmusstörungen sind in der Bevölkerung häufig zu finden. Das Herz schlägt dabei entweder zu schnell, zu langsam oder sehr unregelmäßig. Mit unseren hochsensitiven EKG-Geräten  messen wir Ihren Herzrhythmus zwischen 1-7 Tagen

Schrittmacher, Defibrillatoren oder CRTs (Cardiale Resynchronisationstherapie)  sind miniaturisierte hochmoderne elektronische Geräte, die regelmäßig auf Fehlfunktionen und die Laufzeit der Batterie kontrolliert werden müssen. Die erste Kontrolle erfolgt in der Regel 6 Wochen nach der Operation,  danach alle 3-6 Monate. Für die Kontrolle benötigen wir Ihren Schrittmacherausweis.

Die modernen Herzschrittmacher sind heute meistens MRT-fähig und daher können alle MRT-Untersuchungen an unserem 1,5-Tesla- MRT durchgeführt werden. Vor der Untersuchung werden Aggregat und Sonden auf die MRT-Tauglichkeit geprüft. Während der Untersuchung wird das Aggregat umprogrammiert und ein externes EKG-Gerät kontrolliert Ihre Vitalfunktionen.

Herzkatheteruntersuchungen erfolgen in Zusammenarbeit  mit den umliegenden Kliniken. Für diese Untersuchung sollten Sie einen stationären Aufenthalt von 1-2 Tagen einplanen.  

Die eletrophysiologischen Untersuchungen erfolgen ebenfalls in Zusammenarbeit mit den umliegenden Kliniken.
Für diese Untersuchung sollten Sie einen stationären Aufenthalt von 1-2 Tagen einplanen. 

Mit Hilfe der Computertomographie, insbesondere mit unserem modernen DualSource-CT, bei dem gleichzeitig mit zwei rechtwinklig zueinander angeordneten CT-Strahlern untersucht wird, können die Herzkranzgefäße schnell und ambulant beurteilt werden. Über den Kalkgehalt können somit beispielsweise drohende Verengungen der Herzkranzgefäße frühzeitig erkannt und ein eventueller Herzinfarkt vermieden werden. Auch die Herzkranzgefäße selber können mit der CT dargestellt werden, so dass in manchen Fällen eine invasive Herzkatheteruntersuchung nicht mehr erforderlich ist. Hierfür ist eine i.v. KM-Gabe notwendig. Keine GKV-Leistung.

Bei einer Vielzahl von Herzerkrankungen bedarf es einer genauen Darstellung der anatomischen und funktionellen Veränderungen der Herzstrukturen. Die Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie) des Herzens bietet hier hervorragende Möglichkeiten der exakten bildlichen Darstellung ohne Anwendung von Röntgenstrahlen oder eines Katheters.


Unsere Fachärzte

Dr. med. Sebastian Grünig
Kardiologie
Dr. med. Marek Roman Manuel Wentges
Kardiologie
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Standort Wuppertal: 0202 / 24890
Standort Solingen: 0212 / 24890
Standort Hilden: 02103 / 287910
Standort Münster: 0251 / 20870920
Standort Arnsberg: 02932 / 80210
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