Mammographie

Bei der Mammographie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung zur Diagnostik von Brustkrebs (Mammakarzinom). Sie ist in der Lage, die Tumorerkrankung bereits in einem sehr frühen Stadium sichtbar zu machen. Rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen beim Brustkrebs hervorragend.

Deshalb ist die Vorsorge zur Früherkennung besonders wichtig.

Die digitale Mammographie

Die digitale Mammographie wird insbesondere zur Früherkennung von bösartigen Brusttumoren (Mammakarzinom) eingesetzt. Außerdem dient sie zur Abklärung von Tastbefunden und zur Überwachung bei sogenannten Risikopatientinnen.

Die digitale Technik bietet im Vergleich zur analogen Bildgebung besondere Vorteile:

  • eine niedrigere Strahlenbelastung (ca. 25 %)
  • die Möglichkeiten der digitalen Nachbearbeitung bringen Vorteile bei der Beurteilung sehr dichter Brüste
  • höherer Bildkontrast

Weitere Infos bei der Ärztekammer Nordrhein, finden Sie hier   Indikationen zur Mammographie (PDF, 20 KB).

Magnetresonanz-Mammographie (MRM)

Erfahren Sie hier weitere Details (PDF, 144 KB)

Die Mamma-Sonographie

Bei der Mamma-Sonographie handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchung der Brust, die meist zur weiteren Abklärung eines klinisch oder mammographisch auffälligen Befundes eingesetzt wird.

Insbesondere bei jungen Frauen mit dichtem Drüsengewebe ist der Ultraschall eine wichtige Ergänzung zur Mammographie, da die Beurteilbarkeit in der Mammographie bei dichtem Drüsengewebe eingeschränkt sein kann.

Die Stärken des Ultraschalls liegen in der hohen Auflösung, dem frei wählbaren Blickwinkel und der sofortigen Darstellung interessanter Regionen, die der Arzt im Untersuchungsverlauf präzisieren kann.

Der Nachteil des Ultraschalls liegt darin, dass kleinste Verkalkungen, welche u.U. auf einen beginnenden Tumor hinweisen, nicht gesehen werden können.

Sonographische Stanzbiopsie

Zur Abklärung eines unklaren Befundes kann unter lokaler Betäubung und ambulant eine Gewebeprobe aus der Brust entnommen werden. Mithilfe der Sonographie (Ultraschall) kann die Lagebeziehung zwischen der Nadel und dem Zielgewebe während des Eingriffs exakt dargestellt werden. Dieses Verfahren bietet eine hohe Genauigkeit und eine nur geringe Beeinträchtigung der Patientin, da keine OP nötig ist.

Die Stereotaxie

Die Stereotaxie bietet eine Möglichkeit, nicht tastbare und im Ultraschall nicht sichtbare Veränderungen (vor allem verdächtige Verkalkungen) millimetergenau zu markieren (vor OP) und Gewebeproben zu entnehmen. Damit werden ein großer Teil der operativen Eingriffe unnötig. Die Abklärung erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung.

Die Tomosynthese

Das Verfahren ist eine Art Schnittbildtechnik in der Mammographie, die es erlaubt, mittels Röntgenstrahlen unterschiedliche Ebenen in der Brust abzubilden und somit eine geringere Überlagerung der Strukturen zu erreichen. Dies ist besonders bei Patientinnen mit einer sehr hohen Dichte des Drüsenkörpers sinnvoll.

Die Galaktographie

Als einzige radiologische Praxis in Wuppertal bietet radprax die Galaktographie an. Bei dieser Untersuchungsmethode werden die Milchgänge der Brust dargestellt. Sinnvoll ist dieses bei einer blutigen Absonderung aus der Brustwarze.

Die Untersuchung erfolgt an speziellen Röntgengeräten. Jede Brust wird aus zwei oder mehr Richtungen aufgenommen.

Während der Aufnahme wird die Brust zwischen dem Detektor und einer Plexiglasplatte flach gedrückt, um die Strahlendosis gering zu halten und das Gewebe "aufzufächern", d.h. mehr des Gewebes darzustellen. Dieser Vorgang kann etwas unangenehm sein.


Unsere Fachärzte

Dr. med. Kirsten Schulze
Radiologie, PVÄ
Dr. med. Sarah Hasselmann
Radiologie
Dr. med. Ursula Ippers
Radiologie
Dr. med. Annette Pollerberg
Radiologie
Dr. med. M.Sc. Renate Tewaag
Radiologie
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