Behandlungs­spektrum

Die Strahlentherapie ist bei gut- und bei bösartigen Erkrankungen ein effektives therapeutisches Werkzeug. Wo genau Sie zum Einsatz kommt, lesen Sie hier.

Röntgenstrahlen wirken schmerzstillend auf entzündete Gelenke und Sehnen. Daher bietet die niedrig dosierte Strahlentherapie bei Verschleißerkrankungen wie der Arthrose eine kostengünstige und nebenwirkungsarme Alternative oder Ergänzung zu anderen nicht-operativen Behandlungsformen. Da die Wirkung bei langfristig anhaltenden Symptomen abnimmt, sollte der Einsatz der Strahlentherapie nicht zu lange hinausgezögert werden (< 3 Monate). Bei anhaltender Schmerzsymptomatik sind oft mehrere Behandlungszyklen erforderlich.

Die Strahlentherapie kann auch die Gewebedurchblutung verbessern, Entzündungszellen im Gewebe zerstören, die körpereigenen Abwehrzellen anregen, schmerzhafte Säuren im Gewebe neutralisieren, die sich durch Entzündungsreaktionen gebildet haben, und die Schmerzfasern sowie Nerven des autonomen, vegetativen Systems positiv beeinflussen.

Bei der Strahlentherapie werden Röntgen- und Elektronenstrahlen gezielt eingesetzt, um Tumoren zu zerstören. Das umliegende Gewebe wird dabei weitestgehend geschont. Keine Therapie ist frei von Nebenwirkungen, die meisten sind jedoch problemlos behandelbar. Da es sich um eine lokale Form der Krebsbehandlung handelt, die nur an einer bestimmten Stelle wirkt, wird sie häufig mit einer Chemotherapie und/oder einer Operation kombiniert.

Durch die ionisierende Strahlung werden Tumorzellen in ihrem Kern angegriffen und soweit geschädigt, dass sie sich nicht mehr teilen und vermehren können. Gesunde Zellen dagegen verfügen über ein Reparatursystem, das solche Schäden wieder beheben kann. Da Tumore aus unterschiedlichen Zellarten bestehen, werden verschiedene Strahlenarten mit unterschiedlicher Wirkungsweise eingesetzt. Sie führen zum Absterben der Tumorzelle beziehungsweise zum Wachstumsstillstand.

Die Dosiseinheit in der Strahlentherapie wird als Gray (Gy) bezeichnet. Die für eine Tumorvernichtung notwendige Dosis richtet sich nach der Art der Tumorzellen. Die genaue Höhe der Gesamtdosis, mit der ein Patient bestrahlt wird, plant der behandelnde Radioonkologe.


Unsere Fachärzte

Dr.-medic. (RO) Catalina Hoffmann
Strahlentherapie
Dr. med. Susanne Lux
Strahlentherapie
Susanne Röger
Strahlentherapie
Rufen Sie uns gerne an:

Standort Wuppertal: 0202 / 24890
Standort Solingen: 0212 / 24890
Standort Hilden: 02103 / 287910
Standort Münster: 0251 / 20870920
Standort Arnsberg: 02932 / 80210
Standort Meschede: 0291 / 9806700
Standort Plettenberg: 02391 / 63666
Standort Düsseldorf: 0211 / 22973210