Lexikon

Im Rahmen Ihres Besuchs bei radprax hören Sie häufiger Fachbegriffe oder Abkürzungen, die Sie vielleicht nicht kennen. Gerne stehen wir persönlich für Fragen zur Verfügung. Einen kurzen Überblick über die wichtigsten Begriffe haben wir darüber hinaus in unserem Lexikon für Sie zusammengestellt.

Die Einträge entstammen der freien Enzyklopädie Wikipedia, für die dargebotenen Informationen wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Antigen

Antigene (engl. für Antibody generating) sind Stoffe, an die sich Antikörper und bestimmte Lymphozyten-Rezeptoren spezifisch binden können (wobei letzteres in der Regel bewirkt, dass die Produktion von Antikörpern gegen das Antigen angeregt wird).

Bestrahlung

Die medizinische Anwendung von Strahlen um Krankheiten zu behandeln, heißt Bestrahlung. Sie kann die einzige Behandlung einer Krankheit sein, sie kann aber auch Teil einer Behandlung sein, welche durch eine Chemotherapie und eine Operation ergänzt wird.

Biopsie

Die Biopsie bezeichnet die Entnahme und Untersuchung von Material (meist Gewebe) aus einem lebenden Organismus. Das entnommene Gewebe wird vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Die Erkenntnisse aus einer Biopsie lassen Aussagen zu krankhaften Änderungen des feingeweblichen Aufbaus (Pathohistologie) des untersuchten Gewebes zu. Insbesondere die Fragestellung, ob es sich bei Tumoren um bösartige oder gutartige handelt, kann in der Regel nur durch eine Biopsie geklärt werden.

Boost

Ein, nach der initial durchgeführten Bestrahlung, zusätzliches verkleinertes Bestrahlungsfeld, das die Tumorregion (oder die ehemalige Tumorregion nach durchgeführter Operation) erfasst.

Brachytherapie

Brachytherapie bezeichnet die Bestrahlung von innen. Dabei wird eine Strahlenquelle in einer Hülse in eine Körperhöhle wie Speiseröhre, Luftröhre, Scheide oder Gebärmutter eingebracht. Dort verweilt sie in genau berechneter Weise und gibt ihre Strahlung ab.

Bestrahlungsfeld

Der Bereich über den die Strahlen in den Körper dringen.

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Diffusions- und Perfusionsbildung

Die Perfusion, auch Organperfusion, ist die Durchströmung eines Hohlorgans oder der Blutgefäße mit einer Flüssigkeit oder Körperflüssigkeit. Der Begriff wird vorrangig in Verbindung mit Nahrung, der Reinigung von Gewebe und dem Blutkreislauf genutzt. Eine Perfusion kann künstlich hervorgerufen werden.

Dignität

Die Dignität (von lateinisch dignitas Würde, hier im Sinn von Wertigkeit) bezeichnet in der Medizin eine Eigenschaft von Tumoren. Benigne (gutartige) Tumoren wachsen lokal begrenzt und dringen nicht in benachbarte Strukturen ein, können jedoch allein durch ihr Volumen schon schwere Probleme verursachen (beispielsweise bei Hirntumoren); maligne (bösartige) Tumoren (umgangssprachlich: Krebs) können den Organismus massiv schädigen.

Drainage

Eine Drainage ist eine medizinische Behandlungsmethode. Sie dient der Ableitung oder dem Absaugen krankhafter oder vermehrter natürlicher Körperflüssigkeiten oder gar von eingedrungenen Gasen, um einen Normalzustand wiederherzustellen.

emphysematös

Als Emphysem wird in der Medizin ein übermäßiges oder an ungewohnter Stelle aufgetretenes Vorkommen von Luft bezeichnet.

Endoskopie

Ein Endoskop ist ein Gerät, mit dem das Innere von lebenden Organismen, aber auch technischen Hohlräumen untersucht oder gar manipuliert werden kann. Ursprünglich für die humanmedizinische Diagnostik entwickelt, wird es heute auch für minimal-invasive operative Eingriffe an Mensch und Tier eingesetzt.

endoskopische Spiegelung

Durchgeführt wird eine endoskopische Spiegelung mit einem Endoskop. Dieses besteht aus einer Beleuchtungseinrichtung mit Kaltlicht und einem optischen System (Kamera). Kaltlicht wird verwendet, um Hitzeschäden an den zu untersuchenden Organen zu vermeiden. Das optische System leitet das Licht von der Lichtquelle an der Spitze des Endoskops zum untersuchenden Arzt. Ein Endoskop kann je nach Einsatzgebiet und Befund starr, das heißt aus einem festen Rohr, oder flexibel, also ein biegsamer Schlauch, sein.

extrakorporal

Extrakorporale Systeme sind medizinische Geräte, die bei Operationen eingesetzt werden, um kurzfristig die Funktion innerer Organe zu übernehmen. Die Geräte befinden sich außerhalb des Körpers (extrakorporal) und werden durch Schläuche mit dem entsprechenden Organ verbunden. Es gibt z. B. extrakorporale künstliche Herzen, künstliche Nieren und künstliche Lungen.

Fraktionen

Die Bestrahlung wird, zu besseren Verträglichkeit, in der Regel in viele kleine Einzeldosen unterteilt, diese nennt man Fraktionen.

Gammakamera

Die Gammakamera ist ein diagnostisches Gerät in der Nuklearmedizin. Mit Hilfe dieser Langzeitkamera können Verteilungsmuster von γ-strahlenden Radionukliden im Patienten dargestellt werden, die dem Arzt Aufschluss über pathologische Veränderungen geben können. Mit Hilfe der Gammakamera kann eine räumlich auflösende Struktur des menschlichen Körpers dargestellt werden.

Gammastrahlung

Gammastrahlung im engeren Sinne ist eine besonders durchdringende elektromagnetische Strahlung, die beim Zerfall der Atomkerne vieler natürlich vorkommender oder künstlich erzeugter radioaktiver Nuklide entsteht.

Gesamtdosis

Je nach Erkrankung wird eine ganz bestimmte Bestrahlungsdosis ausgerechnet, die besonders wirksam ist und möglichst wenig Nebenwirkungen hat. Die ausgerechnete Gesamtdosis der Bestrahlung wird in viele Einzeldosen (Fraktionen) unterteilt.

GKV-Leistung

Die von Gesetz vorgegebenen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Leistungen) gewährleisten die medizinische Grundversorgung der Versicherten. Grundlage für die Leistung durch die GKV ist immer die einfache und zweckmäßige Lösung. Das bedeutet zum Beispiel für Brillenträger, dass sie Brillengläser in der jeweils einfachsten Version erstattet bekommen wenn sich ihre Sehkraft um mindestens 0,5 Dioptrien verschlechtert hat.

Grading

Die Bezeichnung Grading (engl. to grade "einteilen, in eine Rangfolge ordnen") wird im Zusammenhang mit der Beurteilung eines Tumors benutzt, um den Differenzierungsgrad des Krebsgewebes anzugeben, d. h. das Ausmaß, in dem es von den normalen Geweben abweicht. Diese für Prognose und Therapie wichtige Information wird vom Pathologen geliefert, der eine Gewebsprobe (Biopsie) unter dem Mikroskop untersucht.

Gray (Gy)

Maßeinheit der Bestrahlung. Es ist eine Maßeinheit wie "Liter" für Flüssigkeiten oder "Kilogramm" für Gewicht. Die Dosis der Bestrahlung wird in Gy angegeben (z.B. 1,8 Gy)

High-End Technologie

High-End Technologie bezeichnet den höchsten verfügbaren Entwicklungszustand einer bestimmten Technologie.

Hyperfraktionierte Bestrahlung

Die Bestrahlung findet mehrmals am Tag statt.

Hypophysenhormon

Hypophysenadenome (abgekürzt: H-Adenome) sind gutartige Tumoren aus den parenchymalen Zellen des Hypophysenvorderlappens (Adenohypophyse) oder des Hypophysenhinterlappens (Neurohypophyse). Sie machen 10–15 % aller intrakraniellen Neubildungen aus. Frauen sind häufiger als Männer betroffen.

i.v. KM-Gabe

intravenöse Vergabe von Kontrastmitteln 

intravenös

Der Begriff intravenös (Abk. i. v.,) bedeutet "in einer Vene" oder "in eine Vene hinein". Man versteht darunter z. B. die direkte Verabreichung eines Medikaments oder einer Flüssigkeit (z.B. Kontrastmittel) oder Suspension in ein venöses Blutgefäß.

ionisierende Strahlung

Ionisierende Strahlungen gehen u. a. von radioaktiven Stoffen aus. Durch ionisierende Strahlung erzeugte Radikale richten in der Regel größeren Schaden durch nachfolgende chemische Reaktionen an, als die Zerstörung des ersten Moleküls durch die Strahlung allein. Diese Wirkung ist, etwa bei der Krebsbekämpfung, erwünscht, da sie das Absterben getroffener Zellen, in diesem Fall idealerweise Tumorzellen, begünstigt.

ISO-Norm

Die Internationale Organisation für Normung, kurz ISO (von gr.: "isos"; zu dt. "gleich"), ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen und erarbeitet internationale Normen in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrik, Elektronik und der Telekommunikation.

Kein Eintrag vorhanden

Kardiologie

Kardiologie ist die Lehre vom Herzen, die sich mit der Struktur, der Funktion und den Erkrankungen des Herzens befasst, und in der Humanmedizin das Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit den Herz-Kreislauferkrankungen beim Erwachsenen beschäftigt.

Kiloelektronenvolt

Das Kiloelektronenvolt oder Kiloelektronvolt (Einheitenzeichen: keV) ist eine Einheit der Energie, die in der Atom-, Kern- und Teilchenphysik häufig benutzt wird.

Kompression

Kompression oder Komprimierung, als Adjektiv komprimiert (lat. "zusammendrücken", "verdichten") steht in der Physik allgemein für eine elastische Verformung mit Abnahme des Volumens und Zunahme der Dichte, in der Notfallmedizin eine Maßnahme zur Blutstillung und in der Therapeutik für das Zusammenpressen von Körpergewebe und (Blut-)Gefäßen.

Kontraindikation

Als Kontraindikation (zu deutsch: Gegenanzeige) bezeichnet man einen Umstand, der gegen eine Maßnahme (zum Beispiel die Anwendung eines Medikaments) spricht, da der zu befürchtende Schaden schwerer wiegt als der erhoffte Nutzen (Nutzen-Risiko-Abwägung).

Kontrastmittel

Kontrastmittel dienen dazu, die Darstellung von Strukturen und Funktionen des Körpers in bildgebenden Verfahren zu verbessern und werden vor allem in der Röntgendiagnostik, der Magnetresonanztomografie (MRT) und der Sonografie eingesetzt.

Linearbeschleuniger

Modernes Bestrahlungsgerät. Es kann Röntgenstrahlen (und Elektronenstrahlen) erzeugen, die zur Behandlung geeignet sind. Strahlung entsteht nur, wenn der Linearbeschleuniger für die Bestrahlung eingeschaltet wird.

Maske

Bei Kopf- und Halsbestrahlungen wird eine Maske angefertigt, auf die die Bestrahlungsfelder eingezeichnet werden. Die Maske verhindert, dass sich der Patient während der Bestrahlung bewegt. So wird immer nur genau der Bereich bestrahlt, in dem der Tumor sitzt. Bei Bestrahlungen in anderen Körperbereichen werden meist auch Lagerungshilfen angefertigt, auf denen die genaue Position des Körpers eingezeichnet ist.

Medizinphysiker

Ist ein Physiker mit einer speziellen zweijährigen Zusatzausbildung im Gebiet der medizinischen Physik. Er ist für die Betriebsicherheit der Bestrahlungsgeräte und den physikalischen Teil der Bestrahlungsplanung verantwortlich.

Medizinisch-technische/r Radiologie- Assistent/in (MTRA)

Medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA, MTA-R) sind in den Bereichen Röntgendiagnostik, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Dosimetrie tätig. Die MTRA in der Strahlentherapie beispielsweise führt nach Vorgabe der Ärzte die Bestrahlung durch. Sie tätigt die erforderlichen Planungsuntersuchungen, hilft bei der Simulation und passt individuelle Lagerungshilfen wie z. B. Bestrahlungsmasken an.

minimalinvasive Eingriffe

Minimal-invasive Chirurgie (MIC) bezeichnet als Oberbegriff operative Eingriffe mit kleinstem Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen).

MR-Bildgebung

Die MR-Bildgebung (auch als MRI - Magnetic Resonance Imaging abgekürzt) ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben.

MR-Myelographie

Die Myelographie bzw. Myelografie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem ein Kontrastmittel in den Wirbelkanal gespritzt wird und anschließend eine Röntgenaufnahme durchgeführt wird. Bei der Myelografie wird zwischen den Wirbelbögen des dritten und vierten Lendenwirbels wird eine Spezialkanüle eingeführt (Lumbalpunktion), die bis in den Duralsack (Liquorraum) reicht. Die Lage ist dann korrekt, wenn Rückenmarksflüssigkeit aus der Kanüle tropft.

MRS

Die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) ist ein weiteres auf der Kernspinresonanz basiertes Verfahren, mit dem im begrenzten Maße biochemische Beobachtungen in einem Körper durchgeführt werden können. Die MRS ermöglicht es, biochemische Eigenschaften von Gewebe darzustellen und Unterschiede von der physiologischen Norm zu erkennen. So enthält gutartiges Prostatagewebe mehr Zitrat, aber weniger Cholin als das Entartete. Am lebenden Gehirn ermöglicht sie, den Stoffwechsel der Phospholipide und energiereichen Phosphate darzustellen.

MTRA

siehe Medizinisch-technische/r Radiologie-Assistent/in

Neurologie

Die Neurologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems. Die Organsysteme, die in der Neurologie Berücksichtigung finden, sind das Zentralnervensystem, also Gehirn und Rückenmark und deren Umgebungsstrukturen und blutversorgende Gefäße sowie das periphere Nervensystem einschließlich dessen Verbindungsstrukturen mit den Muskeln sowie die Muskulatur.

Onkologie

Als Onkologie (von griech. όγκος "Anschwellung" und λόγος "Lehre") bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist Onkologie der Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen widmet.

Parenchym; parenchymatös

Parenchym (von gr. enchyma "das Eingegossene", "Füllung") bezeichnet tierisches oder pflanzliches Grundgewebe. In der Regel weisen die das Gewebe bildenden Zellen keine besondere anatomische Differenzierung auf.

Phlebographie

Die Phlebografie ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren zur Beurteilung der Venen durch Röntgendiagnostik. Man kann durch Kontrastmittel-Aussparungen im Gefäßverlauf Thrombosen (Verstopfungen durch Blutgerinnsel) erkennen. Auch können Varizen (Krampfadern) und deren Ursachen im Phlebogramm erkannt werden. Auch andere Venen, insbesondere die des Armes, können durch Injektion von Kontrastmittel als periphere Venen dargestellt werden.

Photon

Das Photon (von Griechisch φως phōs, Gen. φωτός phōtos "Licht") ist die elementare Anregung (Quant) des quantisierten elektromagnetischen Feldes. Anschaulich gesprochen sind Photonen die "Bausteine" elektromagnetischer Strahlung, so etwas wie "Lichtteilchen".

Physikalisch-technische Assistentin (PTA)

Die PTA assistiert dem Medizinphysiker bei der Bestahlungsplanung und hilft dem Strahlentherapeuten bei der Simulation und der Vorbereitung der Bestrahlung.

PSA

Ein Prostataspezifisches Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, den die Vorsteherdrüse des Mannes (Prostata) produziert. Der PSA-Wert wird bei Verdacht auf Prostatakrebs und bei bestehendem Prostatakrebs gemessen.

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Radioaktivität

Der Zerfall von Atomkernen und die dabei freiwerdende Strahlung nennt man Radioaktivität. Die Einheit der Radioaktivität ist Becquerel (Bq). Bei der Bestrahlung am Linearbeschleuniger wird keine Radioaktivität verwendet oder erzeugt. Bei der Brachytherapie wird eine umschlossene, kleine radioaktive Quelle zur kurzzeitigen Bestrahlung verwendet.

radioaktiv markierte Stoffe

Bei der Szintigrafie werden radioaktiv markierte Stoffe mit geringer Halbwertszeit in den Körper eingebracht, die sich im zu untersuchenden Zielorgan anreichern und anschließend mit einer speziellen Kamera, von der die abgegebene Strahlung aufgefangen wird, sichtbar gemacht werden kann. Die Methode eignet sich nicht nur zur Lokalisationsdiagnostik beispielsweise von Entzündungsherden im Skelett. Da auch der zeitliche Ablauf von Aufnahme und Ausscheidung der strahlenden Substanz aufgezeichnet werden kann, lassen sich auch Informationen über die Funktion von Organen beispielsweise in der Nierenfunktionsszintigrafie gewinnen.

Radionuklid

Als Radionuklide oder radioaktive Nuklide bezeichnet man instabile Atomsorten, deren Kerne radioaktiv zerfallen. Radionuklide werden in vielen Bereichen der Technik und Naturwissenschaft sowie in der Medizin verwendet.

Radioonkologe

Strahlentherapeut

Radioonkologie

Strahlentherapie

Radiotherapie

Radiotherapie ist ein anderes Wort für Strahlentherapie

Refluxkrankheit

Refluxkrankheit (Refluxösophagitis) bezeichnet eine entzündliche Erkrankung der Speiseröhre, die durch den anormal (unphysiologisch) langen Rückfluss (Reflux) von Magensäure hervorgerufen wird.

rektal

Der Mastdarm (lateinisch Rectum, "der gerade Darm", eingedeutscht Rektum, Adjektiv rektal) ist ein Teil des Enddarms und damit des Dickdarms und dient der Zwischenspeicherung der unverdaulichen und unverträglichen Nahrungsreste. Durch den Defäkationsreflex wird er über den After (lateinisch-fachsprachlich der Anus) entleert. Der Mastdarm selbst besitzt keine Schmerzrezeptoren, wohl aber seine Schließmuskeln.

Rezidivverdacht

Verdacht auf Erkrankungsrückfall (Rezidivverdacht)

Röntgenstrahlen

Die Bestrahlung erfolgt mit hochenergetischen Röntgenstrahlen. Riechen, hören und schmecken kann man sie nicht. Mit niedrigerer Energie werden Röntgenstrahlen z. B. auch zur Erzeugung von Röntgenbildern eingesetzt.

Samarium

Samarium ist ein chemisches Element (Symbol Sm, Ordnungszahl 62). In der Medizin wird das Isotop 153Samarium in Verbindung mit einem Bisphosphonat (Lexidronam) zur Behandlung von Knochenschmerzen bei Krebserkrankungen eingesetzt.

Screening

Unter einem Screening (englisch für: Durchsiebung, Rasterung, Selektion, Durchleuchten) versteht man ein systematisches Testverfahren, das eingesetzt wird, um innerhalb eines definierten Prüfbereichs - dieser besteht meist aus einer großen Anzahl von Proben oder Personen - bestimmte Eigenschaften der Prüfobjekte zu identifizieren. Ein Screening ist somit ein auf bestimmte Kriterien ausgerichteter orientierender Siebtest.

Simulation

Simulation heißt, dass die Bestrahlung vorbereitet wird. Dabei werden alle notwendigen Markierungen am Patienten vorgenommen.

sonografisch

Feinultraschall ist die sonografische Untersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik, also eine Untersuchung des ungeborenen Kindes, mittels eines besonders hoch auflösenden Ultraschallgerätes. Synonym werden die Ausdrücke sonografische Feindiagnostik, Organscreening und Fehlbildungsultraschall verwendet.

Staging

Unter einer Stadienbestimmung (engl. staging) versteht man die Beurteilung von Tumoren sowie die Klassifikation des Entwicklunggrades von Embryonen und Feten anhand äußerer Merkmale.

Strahlentherapeut

Ist ein Arzt mit einer speziellen Ausbildung für die Bestrahlung. Diese Ausbildung dauert fünf Jahre zusätzlich zur Arztausbildung (Facharzt für Strahlentherapie). Ein anderes Wort ist Radiotherapeut oder Radioonkologe.

Strahlentherapie

Text folgt.

Strahlung

Bestrahlung
Röntgenstrahlen

Strahlen

Es gibt viele verschiedenen Arten von Strahlen. Zum Beispiel Sonnen- oder Lichtstrahlen, die man sehen kann, Wärmestrahlen, die man fühlen kann und andere Strahlen, die man weder fühlen noch sehen kann. Strahlen, die Ärzte medizinisch einsetzten, erzeugen sie mit bestimmten Apparaten. Röntgenstrahlen können "Fotos" vom Inneren des menschlichen Körpers machen oder Zellen zerstören. Werden Strahlen zur Behandlung von Tumoren eingesetzt nennt man das Bestrahlung, Strahlentherapie oder Radiotherapie.

Therapiemonitoring

Therapiemonitoring = Untersuchung der Wirksamkeit

Tumorkonferenz / Tumorboard

Ein Team von Spezialisten aus den verschiedenen Fachbereichen befasst sich vor Ort mit der Erkrankung des Patienten und trifft nach gründlicher Beratung die Therapieentscheidung.

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Venerologie

Venerologie ist die Lehre von den sexuell übertragbaren Erkrankungen, die früher - als man noch an eine alleinige Übertragungsmöglichkeit durch den Geschlechtsverkehr glaubte - als "Geschlechtskrankheiten" bezeichnet wurden

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