Das erste Lehrjahr in der Ausbildung zum Elektroniker

Wie sieht die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei radprax aus? In einem Interview erzählt Pascal Heider über seine ersten Erfahrungen im ersten Lehrjahr als Elektroniker.

  • Bitte stell dich kurz vor.

Ich bin Pascal Heider, 27 Jahre alt und komme aus Wuppertal. Allerdings wohne ich seit neustem in Düsseldorf. In meiner Freizeit beschäftige ich mich viel mit Musik, da ich, zumindest vor Corona, öfters am Wochenende in Nachtclubs aufgelegt habe.

  • Wie bist du auf den Ausbildungsberuf Elektroniker gekommen?

Auf den Beruf des Elektronikers bin ich eher durch Zufall gestoßen. Durch viele Praktika und angefangene Berufsausbildungen habe ich schon einige Eindrücke in verschiedenen Bereichen sammeln können. Leider war nie das Richtige dabei. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten bin ich auf den Beruf des Elektronikers gestoßen und nach einem kurzen Praktikum wusste ich, das ist der richtige Beruf für mich.

  • Wie bist du auf die radprax aufmerksam geworden?

Auf die radprax Gruppe bin ich durch das Bewerberportal der Agentur für Arbeit aufmerksam geworden. Dort war eine Stelle bei der radprax ausgeschrieben, auf die ich mich sofort beworben habe.

  • Wie sieht dein Alltag zurzeit aus?

Seit Beginn meiner Ausbildung im August 2019 nehme ich an einem überbetrieblichen Lehrgang in der GLW Velbert teil. Die GLW Velbert ist eine Gemeinschaftslehrwerkstatt und bildet in verschiedenen Bereichen aus, darunter auch in der Elektrotechnik. Man bekommt hier in einem Jahr die Grundlagen des jeweiligen Berufs vermittelt – theoretisch wie auch praktisch. Nach einem Jahr ist der Lehrgang beendet und man startet seine Ausbildung im Ausbildungsbetrieb. In meinem Fall ist das ein wenig anders. Ich bleibe insgesamt 1 ½ Jahre hier in der GLW. Im ersten Jahr habe ich am normalen Lehrgang teilgenommen und bekam die Grundlagen der Elektrotechnik vermittelt. Mit Beginn des zweiten Lehrjahres habe ich die Möglichkeit, mich intensiv auf die Teil 1-Prüfung im März 2021 vorzubereiten. Das zeichnet für mich unter anderem die radprax als Arbeitgeber aus, dass sie mir diese intensive Prüfungsvorbereitung ermöglicht.

  • Was macht in deiner Ausbildung besonders viel Spaß?

Es macht mir besonders viel Spaß, dass ich jeden Tag neue und interessante Sachen lerne. Auch ist toll, dass ich die erlernten Fähigkeiten auch in meinem privaten Leben anwenden kann. Ein kleines Beispiel: Einem Familienmitglied ist nach 4 Jahren der Fernseher kaputtgegangen. Nach einer kurzen Fehleranalyse war mir klar, an welchen Bauteilen es liegt und ich konnte den teuren Fernseher für gerade mal 1,20€ reparieren. Das war ein tolles Gefühl.

  • Was gefällt Dir eher weniger?

Bis jetzt habe ich noch keine schlechten Erfahrungen in meiner Ausbildung gemacht, deshalb kann ich nichts dazu sagen.

  • Fühlst du dich bei der radprax gut betreut, obwohl du vorerst deine Ausbildung gar nicht vor Ort absolvierst?

Ja, sehr sogar. Einmal im Monat treffe ich mich mit Herrn Hille, dem Ausbilder bei der radprax, der für mich zuständig ist. Wir sprechen dann über meine Ausbildung, beispielsweise welche Themen gerade in der GLW behandelt werden. Auch hält er mich in Bezug auf die radprax immer auf dem Laufenden.

  • Was ist deiner Meinung nach besonders positiv an der Verbund-Ausbildung?

An der Ausbildung finde ich gut,  in einem besonders geschützten Rahmen lernen zu können. Ich habe immer die Möglichkeit, alles in Bezug auf meinen Beruf zu fragen oder auch sogar auszuprobieren. Durch die Ausbildung in der GLW fiel mir auch der Einstieg in der Berufsschule leichter, da ich simultan in der GLW den gleichen Stoff gelernt habe.

  • Wie stellst du dir den Rest deiner Ausbildung vor?

Ich bin sehr gespannt auf die Zeit, wenn meine Teil 1-Prüfung abgeschlossen ist und meine Ausbildung in der radprax startet. Bisher habe ich innerhalb meines Praktikums leider nur einen kurzen Einblick von 2 Tagen in die Arbeitsabläufe der radprax gehabt. Da es bei der radprax nette und kompetente Teams gibt, stelle ich mir den Alltag sehr harmonisch und zielführend vor. Ich denke, ich werde mich gut in die Arbeitsabläufe integrieren können und mich sehr wohl fühlen.

  • Wo siehst du dich nach deiner Ausbildung?

Danach würde ich gerne für die radprax arbeiten und helfen, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Wenn sich die Möglichkeit bietet, wäre ich auch ambitioniert, mich in einem spezifischen Fachgebiet weiterzubilden. Aber ich denke erstmal Schritt für Schritt und möchte meine Ausbildung erst einmal zu Ende bringen.

 

Aufgrund der umfassenden Ausbildungsinhalte erfolgt die Ausbildung in Kooperation mit der GLW in Velbert. Ferner wird die Ausbildung von der Europäischen Union, dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW finanziell gefördert.